Darf ich mich vorstellen?

Ich heiße Christel. Geboren bin ich in Köln. Eine kurze Zeit haben wir auch im Erftkreis gelebt. Eine etwas längere, aber für mich viel zu kurze Zeit, im schönen Hohenloher Land. Die nächste und bis jetzt letzte Station war der Niederrhein, mit dem ich anfangs sehr gefremdelt habe. Aber letztendlich habe ich mich doch noch mit ihm angefreundet.
Wir haben drei erwachsene Kinder, die alle in der Nähe wohnen. 

Ich beherrsche nicht nur den rheinischen Dialekt. Dank meiner Mutter, die aus dem Berliner Raum kommt, bin ick quasi zweesprachich uffjewachsen.

Mein Hobby ist mein Garten. Beim graben, pflanzen und in der Erde wühlen kann ich wunderbar abschalten. Den Garten nur genießen und einfach mal still sitzen fällt mir unheimlich schwer. Ständig gibt es was zu rupfen, zu zupfen und abzuschneiden. Im Liegestuhl bleibe ich nur, wenn ich mir ein Buch mit raus nehme, am liebsten Psychokrimis. Wenn ich in die Geschichte eingetaucht bin, kann ich die Welt um mich rum komplett vergessen.

Meine Mutter hatte sehr konservative Vorstellungen, was ein Frau können muss und schickte mich mit 14 oder 15 Jahren zum Nähkurs. Damals fand ich das nur so na ja, zumal ich mit Abstand die Jüngste im Kurs war. Irgendwann habe ich meine Nähmaschine wieder vorgekramt und gemerkt, wieviel Spaß mir die Näherei auf einmal macht. So viel Spaß, dass ich hier und da die Nacht zum Tag mache, um ein Nähprojekt fertig zu stellen. 

Die Rezepte, die ich hier poste, sind mehr oder weniger das Online-Nachschlagewerk für meine Kinder. Wenn das ein oder andere für euch dabei ist - bitte, bedient euch.

Kommentare:

  1. Eine richtige Kölnerin? Nicht so ein Imi wie ich?
    Dafür bin ich in einem Landstrich nördlich des Hohenloher Landes geboren, am Rande des Odenwaldes, Bauland genannt, geologisch ( Muschelkalk ) noch zur Hohenloher Ebene zu rechnen. Kurz vor meinem neunten Geburtstag sind wir dann nach Bonn gezogen und meine kleine Welt ist damals untergegangen...

    Als ich in Bonn meine Studium zur Lehrerin abgeschlossen hatte, war die größte Angst, am Niederrhein eingesetzt zu werden. Das hat mich zu einer ersten kurzen Ehe verführt, weshalb ich dann doch eine Stelle in Köln bekommen habe. Und nun lebe ich fast zwei Drittel meines Lebens in der Domstadt, in einem alten Veedel mit 300 Quadratmetern - Innenstadt - Garten.
    Den Niederrhein finde ich inzwischen ganz wunderbar ( mein Bruder wohnt im Kreis Neuss ) und kann meine damalige Borniertheit nicht verstehen. Ich war oft zum Bildungsurlaub im Schloss Gnadenthal und habe mich immer sehr wohl gefühlt und Tolles erlebt. Du wirst also bei mir immer Mal auch Ausflüge in diese Landschaft in Posts finden....
    Liebe Grüße
    Astrid

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  2. Hallo Astrid,
    du bist ein Imi, dafür waren wir im Hohenlohischen die Neig'schmeckten :). Als wir von dort weggezogen sind, war unsere Älteste etwa im gleichen Alter wie du seinerzeit. Sie hat unglaublich gelitten. Sie musste die Grundschule wechseln, gute Freunde blieben zurück.
    Inzwischen fühlen wir uns am Niederrhein pudelwohl. Wir wohnen in einem der schönsten Ortsteile von Krefeld, umgeben von Wald und Feld.
    Köln hat sich, seit wir von dort weg sind, sehr verändert. Wir werden uns dort demnächst mal in einem Hotel einquartieren und unsere alte Heimat neu entdecken.
    Sei herzlich gegrüßt
    Christel

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