19. Mai 2017

Einzelne Blütenstiele perfekt arrangieren - meine Errungenschaft vom Pottbäckermarkt

Kennt ihr das? Ihr werkelt im Garten und bei einer Unachtsamkeit bricht eine wunderschöne Blüte ab. Auf den Kompost schmeißen geht natürlich gar nicht! Eine einzelne Blüte macht aber in einer kleinen Vase nicht so richtig was her. Oder ihr hättet gerne was Blühendes im Haus, wollt aber nicht gleich einen üppigen, teuren Strauß kaufen.

Neulich war bei uns Pottbäckermarkt. Pottbäcker sind auf hochdeutsch die Töpfer. Ich wollte dort eigentlich nichts kaufen. Nur gucken. Bis ich den Stand mit den Blumensteinen entdeckte. Die Idee ist aber auch so genial! Blumensteine sind kleine, getöpferte Dinger mit einem Loch in der Mitte, das einzelnen, auch längeren Blütenstielen Halt gibt. In eine normal große Glasvase gestellt, werden so die Blüte wie auch der Stein perfekt in Szene gesetzt. 

Abgebrochen ist mir nur die Akelei. Der, die oder das Allium stand ganz versteckt hinterm Sommerflieder und kam dort überhaupt nicht zur Geltung. Also durfte er mit ins Haus. Der Flieder musste mit, weil sich mit ihm so schön drei unterschiedliche Blütenformen vereinen. 




Verlinkt bei Holunderbluetchen

18. Mai 2017

Sommerliche Gemüsepfanne - den sonnigen Süden auf den Teller gepackt




Jetzt gibt es wieder Gemüse, dass nach Sommer und Sonne schmeckt. Tomaten in guter Qualität, Paprika, Zucchini, Kräuter in Hülle und Fülle. Es macht wieder Spaß über den Wochenmarkt zu laufen und sich inspirieren zu lassen, was man kochen könnte. Das mach ich sowieso ganz oft. Ich gehöre leider selten zu denen, die überlegen, was sie kochen wollen und dann die Zutaten einkaufen. Ich laufe oft erst los, gucke was es alles gibt und entscheide dann, was ich koche.
Und ich koche aus dem Bauch raus. Wenn es lecker war und ich nach dem Rezept gefragt werde, muss ich passen. Ganz genau so schmeckt das gleiche Essen nie wieder.

Bei dieser Gemüsepfanne habe ich mal dran gedacht zu zählen und abzuwiegen. Sie ist relativ fix gemacht (abgesehen von ein bisschen Schnippelei) und das perfekte Essen für warme Sommertage. Als Beilage passt Reis, Baguette oder Ciabatta. Wenn man stattdessen einen guten Rotwein wählt, ist es wieder low carb :).





Hier das Rezept für 4 Personen:

- 4 Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 3 Zucchini
- 2 Paprika
- 500 g Tomaten
- 2-3 Esslöffel Balsamico-Essig
- Salz, Pfeffer
- Öl zum Anbraten*
- Kräuter nach Belieben (bei mir war es Oregano)

Jetzt muss alles klein geschnitten werden. Kriegt ihr ohne Anleitung hin oder?

Die Zwiebeln in heissem Öl andünsten. 
Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten.
Dann das Gemüse dazu.
Salzen, pfeffern und den Balsamico dazugeben.
Schmoren, bis das Gemüse bissfest ist.
Getrocknete Kräuter werden mitgeschmort, frische Kräuter gibt man zum Schluss dazu.

Das war's. Ein bisschen Parmesan drüberhobeln und man hat die Farben Italiens auf dem Teller.

*Noch ein Wort zum Öl.
Wenn man Olivenöl zum Braten nimmt, muss es raffiniertes Öl sein. Natives Öl ist nicht hitzestabil. Auch kaltgepresste Öle sind nicht hoch erhitzbar und eignen sich nicht zum Braten. Alle hochwertigen, gesunden Öle gehören in den Salat und nicht in die Pfanne.





Das nächste Mal werde ich keinen Parmesan drüberstreuen, sondern Feta drunter mischen. Dann werde ich allerdinges den Balsamico weglassen. Evtl. könnte man statt dessen für die fruchtige Note etwas Zitrone dazugeben. Die nächste Gemüsepfanne wird also wieder etwas anders schmecken.














12. Mai 2017

Rostdeko für den Garten ganz einfach selber machen






Bäume und Sträucher geben dem Garten Struktur. Blumen verleihen der Seele Flügel. Deko-Objekte setzen Akzente und runden das Gartenbild ab.

Ich mag Gartendeko nur in dezenten Farben, damit den Blumen nicht die Schau gestohlen wird. Alte, rostige Gartenwerkzeuge, die nicht mehr in Gebrauch sind, eigenen sich dafür prima. Wenn man so etwas nicht hat, kein Problem. Mit Rosteffektfarbe aus der Sprühdose kann man selbst Plastikgegenstände im handumdrehen in rostige Gartendeko verwandeln. Mein erster Versuch war diese kleine, quietschgelbe Gießkanne aus Blech. 




Ich empfehle das unbedingt draußen zu machen, sonst hat man am Ende rostigen Parkettboden oder eine rostige Couch. Damit die Farbe auch dahin kommt, wo sie hin soll, sollte es möglichst windstill sein. Untergelegte Zeitung schützt den Rasen oder die Terrasse.
Die Farbdose muss 3 Minuten geschüttelt werden, bevor man loslegen kann. Dann alles gleichmäßig einsprühen und trocknen lassen. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man weniger Farbe verbraucht, wenn man nicht den Finger drauf hält, bis alles mit Farbe überzogen ist, sondern mehrmals kurz sprüht. So vermeidet man auch unschöne Laufnasen.




Das umgefärbte Objekt ist danach nicht einfach nur rostbraun, sondern hat - ähnlich wie bei echtem Rost - eine matte, etwas grober strukturierte Oberfläche. 






Verlinkt bei Ein Fachwerkhaus im Grünen


5. Mai 2017

Fröhliche Farben gegen den Schlechtwetterblues





Beim Discounter sind die Blumen taktisch klug kurz vorm Kassenband drapiert. Sozusagen die Quengelware für die Frau. Ich bin das gefundene Fressen. 
Heute war schon wieder so ein trüber, grauer Tag, und die Gerbera haben mich förmlich angestrahlt. Durften selbstverständlich in den Einkaufswagen und mit zu mir nach Hause.
Ich habe sie in Steckmasse drapiert und die Stellen, wo noch Steckmoos zu sehen war, mit Efeu von der Garagenwand kaschiert. Die Efeutute, die schon bis auf den Boden hing, habe ich endlich mal abgeschnitten, aussen rum gewunden und fertig. 











Verlinkt bei Holunderbluetchen